Nachtrag zur Debatte um das Verhindern (sexueller) Gewalt

Wenn ich sage, dass ich zumeist keine Angst habe, dass ich entsprechend agiere und reagiere, dann trifft das nicht automatisch für alle zu. Wir dürfen nicht immer davon ausgehen, dass alle so sind wir wir selbst. Vielleicht waren manche von uns schon immer selbstbewusst, das ist schön. Ich war es nicht immer und kann entsprechend nicht erwarten, dass in blöden Situationen jeder so reagiert wie ich es tue.

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Eine Armlänge – und wie genau verhindert das sexuelle Gewalt?

Nachdem Kölns Bürgermeisterin Henriette Reker vor ein paar Tagen erklärt hat, wie Frauen sich zu ihrem eigenen Schutz verhalten sollten (Stichwort: „eine Armlänge“), wollte ich schon was darüber schreiben. Ich hab’s dann doch nicht gemacht. Aber nachdem Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl gegenüber der Krone jetzt auch noch was zum Thema gesagt hat (Stichwort: „Frauen sollten nachts generell in Begleitung unterwegs sein“), frag‘ ich mich ernsthaft, was in dieser Gesellschaft falsch läuft.

Auch wenn ich zumindest bei Frau Reker gemutmaßt habe, ob sie sich nicht in ein echtes Wirrwarr geredet hat: Wem im Zusammenhang mit Köln und ähnlichen Vorfällen nichts anderes einfällt, als Frauen und Mädchen Verhaltensregeln aufzuzwingen, betreibt meiner Meinung nach Victim Blaming („Täter-Opfer-Umkehr“) vom Feinsten. Was soll uns das sagen?

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Ich brauch das!

(Mädchenstimme an)

Ich brauch das! Kreisch!

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(Mädchenstimme aus)
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Das hier für den perfekten Start in den Arbeitstag:

Ready, steady, Frühstücksei!

Gibt’s übrigens um EUR 9,95 bei WMF.

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Und das brauche ich dann für den gemütlichen Ausklang am Abend. Uuuuuunbedingt! 🙂

Twitter zum Einschlafen

Der hier scheint übrigens der einzige dieser sozial vernetzten Polster zu sein, der auf www.geeky-gadgets.com noch zu haben sein könnte. Das Facebook-Logo zum Kuscheln gibt’s zum Beispiel angeblich nur in den USA und in Kanada, andere sind schon ausverkauft. Notfalls setze ich mich nach fast 20 Jahren eben wieder mal an eine Nähmaschine… Mama wirds mir schon beibringen. 😉 Gut, dass es alle Motive als Vorlage unter sweetydesign.com zu sehen gibt.

Warum eigentlich? Ich mag Social Media einfach sehr gern. Bin schon des Öfteren mit dem iPhone in der Hand eingeschlafen, weil ich noch rasch was twittern, teilen, liken, bloggen, etc. wollte. Twitter mag ich am liebsten. Armin Wolf übrigens auch. Deswegen hat er dem Magazin The Gap auch ein ausführliches Interview dazu gegeben. Lesenswert!

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Frühlingsgefühle

Ich gebe zu: Ich bin nicht besonders romantisch. Wenn dann schon ganz tief in mir drin. Irgendwo muss eine kleine Romantikerin verborgen sein, sonst würde ich mich kaum über Männer beschweren, die in den ersten paar Wochen ab und zu Blumen mitbringen, um es spätestens nach dem Satz „Also sind wir jetzt z’am…“ nie wieder zu machen. ABER auch eine vielleicht noch so unromantische Sabine wird weich, wenn der Frühling einsetzt. Sonntag war es so weit. Wie konnte mir bloß nicht auffallen, wie sehr mir die Sonnenstrahlen gefehlt haben und wie viele Geräusche mir in den tristen Monaten abgegangen sind?

Plötzlich lebt alles wieder. Ich auch. Ich verlasse in der Früh lächelnd das Haus, strahle, wenn unterm Bürofenster die Kinder im Hof spielen, reagiere selbst auf die allerdümmsten Fragen und Aussagen mit einem vielsagenden Lächeln. Der Busfahrer zwinkert mir freundlich zu (liegt es an meiner fast schon aufdringlichen Fröhlichkeit? Er sieht mich ja das ganze Jahr über…). Selbst in der vollgestopften U-Bahn finde ich alle Mitreisenden äußerst nett (na gut, nicht alle, aber fast alle) und mit einem Riesen-Grinser steige ich am Abend wieder aus dem Bus. Es riecht so, wie es riecht, kurz bevor ein Sommerregen auf uns herunter prasselt. Verdammt, ich bin Raucherin, warum rieche ich sowas überhaupt? Meine Nase ist für sowas doch gar nicht mehr geschaffen… Also wenn das Frühlingsgefühle sind, hätte ich die bitte gerne das ganze Jahr über. Oder in kleinen Dosen vom Arzt verabreicht. Der wäre dann vermutlich reich…