Professionell bloggen: Tipps

Das interessanteste und schönste Blog nützt nichts, wenn es keiner liest. Auf der Seite incomediary.com wird im Artikel How to Write a Legendary Blog Post (von Nicholas Tart ) ziemlich gut beschrieben, wie ihr euren Traffic, also die Anzahl der Leser, erhöhen könnt. Ich fasse kurz zusammen, wie ihr mit ein paar einfachen Kniffen dafür Sorge tragen könnt, dass mehr Menschen euer Blog finden und auch lesen. Gespickt mit ein paar eigenen Gedanken, als Journalistin/Redakteurin und Bloggerin spreche ich immerhin auch aus der Praxis. 😉

Bebildert habe ich diesen Artikel mit Beispielen aus dem Überlebensguide für Froschköniginnen von meinem privaten Blog froschkoeniginnen.net – ein meiner Meinung nach gutes Beispiel, das damals auch ziemlich viel Traffic erzeugt hat.

Knackige Headline

Haltet die Headline/Überschrift möglichst einfach, aber verseht sie mit wesentlichen Schlagworten und starken Ausdrücken. Die Headline muss „knallen“, denn sie ist das erste, das dem User in einer Suchmaschine oder Ähnlichem ins Auge sticht.

Beispiel für eine Headline / froschkoeniginnen.net

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Ansprechende Bilder

Der beste Text wirkt im Web nicht ohne ein Foto, das die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zieht. Also eines, das nicht nur spricht, sondern auch anspricht! Ein gutes Bild erzeugt auf den ersten Blick Emotionen beim Betrachter. Besonders gut wirken zum Beispiel warme Farben und Motive wie Tiere, Kinder,… („Kindchenschema“). Aber achtet auch darauf, dass das gewählte Bildmaterial zu eurem Text passt, es soll keinesfalls davon ablenken, das wäre wiederum kontraproduktiv.

Beispiel für die Bebilderung / froschkoeniginnen.net

 

Wenn ihr nicht selbst fotografiert, findet ihr gute, kostenlose Fotos zum Beispiel in folgenden Bilddatenbanken: compfight.com und flickr.com (jeweils unter „Creative Commons“, ihr dürft natürlich nicht wahllos irgendwelche Bilder verwenden, nur wenn der User diese explizit kostenlos zur Verfügung stellt; achtet auch immer auf das Copyright, manchmal reicht die Namensnennung, manchmal müsst ihr trotzdem die Erlaubnis einholen, manche Fotos dürfen nicht nachbearbeitet werden, usw.), pixelio.de (Credit angeben und die Seite verlinken), pixmac.com (Schlagwort eingeben und rechts darunter den Menüpunkt „Free“ auswählen), morguefile.com („Free Photos“ auswählen und hier nach Begriffen suchen), photl.com (in Webauflösung sind die meisten Bilder gratis) oder stock.xchng (Achtet auch hier immer auf das jeweilige Copyright, ihr findet es immer rechts unter dem Foto, „View image license“).

Nicht kostenfrei, aber im Vergleich zu anderen kostenpflichtigen Bildagenturen noch relativ günstig ist fotolia.de, hier findet ihr großteils sehr professionelle Fotos zu allen möglichen Themen.
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Spannende Einleitung

Oft entscheidet der User bereits nach dem ersten Satz, ob er weiter liest oder nicht. Schreibt eine möglichst spannende, knackige Einleitung, die potenzieller Leser in euer Thema hinein zieht: zum Beispiel mit einem echten Aufhänger, einer Frage, einem Versprechen oder indem ihr eine Verbindung vom Leser zu euch herstellt.

Beispiel für eine Einleitung / froschkoeniginnen.net

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Authentischer Schreibstil

Seid authentisch in allem, was ihr schreibt, vermeidet komplizierte Worte und zu lange Sätze. Arbeitet mit Beispielen, Metaphern – und erzählt (gute) Geschichten! Letzteres ist für mich fast das wichtigste Qualitätskriterium eines Blogs (ebenso wie natürlich bei Zeitungsartikeln, Büchern,…). Nur wer seinen Lesern regelmäßig gute Inhalte/Geschichten liefert, wird dauerhaft Erfolg haben.

Beispiel für einen authentischen Text / froschkoeniginnen.net

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Gute Zwischentitel

Fasst das, was ihr in den einzelnen (oder mehreren) Absätzen schreibt, immer in Zwischenüberschriften zusammen. Auch hier gilt wieder: Diese sollen möglichst knackig sein und bestenfalls gute/wesentliche Schlagworte enthalten. Manch einer wird nämlich über Google, Yahoo, andere Blogs usw. auf einen eurer Blogposts weitergeleitet werden und erst einmal überfliegen, worum es geht. Dabei stechen ihm als erstes die Headline, vielleicht der erste Satz oder die paar ersten Sätze, das Foto und eben auch die Zwischentitel ins Auge. Sprechen diese den potenziellen Leser nicht an, verliert ihr ihn sogleich wieder – und wahrscheinlich kommt er nie wieder.

Beispiel für einen Zwischentitel / froschkoeniginnen.net

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Und dann gibt es natürlich noch vieles mehr, zum Beispiel professionelles SEO (Suchmaschinen Optimierung). Aber das ist eine andere Geschichte… 😉

Mit ein paar einfachen Tipps zum Blogger-Überflieger werden!

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2 Antworten auf „Professionell bloggen: Tipps“

  1. Hallo Sabine,
    ich bin über deinen Eintrag zu Meola auf deinen Blog gestoßen. Sehr schick gemacht, schöne Bilder und tolle Infos zum professionellen bloggen. Ich bin da nicht nur in Sachen Fotografieren Einsteiger. Aber das wird schon. Ich werde jetzt öfter mal vorbeischauen.

    Gruß aus dem Rheinland

    Klaus

    1. Hallo Klaus!
      Das freut mich sehr zu lesen, danke! Und schön, dass dir die Seite gefällt – mir jetzt auch wieder, auch wenns noch nicht perfekt ist. 😉
      Liebe Grüße aus Wien,
      Sabine

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