„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir Abschied nehmen.“ (Albert Schweitzer)
Ich darf mich zu jenen glücklichen Menschen zählen, die Karlheinz Böhm noch persönlich kennenlernen durften. Damals war ich ein Kind und er bereits weit mehr als der fesche Franzl aus den Sissi-Filmen. Es muss Anfang der 90er-Jahre gewesen sein. Meine Mutter engagierte sich für Böhms Hilfsorganisation Menschen für Menschen und als mein kleiner Bruder und ich wieder einmal gemeinsam unsere Geburtstage feiern wollten, war ziemlich bald klar, dass wir an Stelle von Geschenken Geld für Menschen für Menschen sammeln würden. Ich weiß nicht mehr, wie viel damals zusammen kam, aber das selbstgebastelte, rosarote Spendenschwein war ganz gut gefüllt. Aus heutiger Sicht war es dennoch nicht mehr als der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein, aber als Kind war ich ziemlich stolz darauf. Und immerhin war es Karlheinz Böhm, der einmal sagte, Mutter Teresa habe ihn mit einer einzigen Aussage einst selbst ermutigt: „Ein einzelner Tropfen ist zwar wenig, aber ohne Tropfen kann es kein Meer geben.“

