Kategorie: Blog

  • Zur Aufschrei-Diskussion: Dann starr‘ mir nicht auf die Bluse!

    Gerade bin ich auf einen Artikel zur Aufschrei-Diskussion gestoßen, der mich ziemlich verärgert hat. In Dann mach doch die Bluse zu! von Birgit Kelle verharmlost die Autorin meiner Meinung nach, worum es in der öffentlichen Debatte geht: Dass Frauen kein Freiwild sind! Und zwar egal, wie viele Knöpfe ihrer Bluse sie öffnen oder wie kurz sie ihre Röcke tragen. Das gleiche gilt übrigens auch für Männer: Ich würde niemals einem Mann, der in irgendeiner Weise von mir abhängig ist (Mitarbeiter, Journalist, auch nicht dem Kellner im Restaurant,…) ungeniert auf den Hintern starren oder ihn unverblümt fragen, wie oft in der Woche er denn zum Fitness geht mit seinen kräftigen Oberarmen. Das gehört sich einfach nicht, das passt nicht.

    (mehr …)

  • Warum ich nicht will, dass Paul zwangsverpflichtet wird

    Die „Schlacht“ um Berufsheer oder allgemeine Wehrpflicht ist also geschlagen. Was mich freut: Die überraschend hohe Wahlbeteiligung von rund 50 Prozent. Nein, viel ist das nicht. Aber unter den Umständen war es nicht zu erwarten. Was mich überrascht: Dass offenbar nur 2,5 Prozent der Stimmen ungültig waren. Nicht, dass ich es toll fände, ungültig zu wählen, aber es hat mich eben überrascht, dass doch so viele eine eindeutige Meinung zu dem Thema hatten.

    (mehr …)

  • …und jetzt sprechen wir mal über Gewalt gegen Frauen

    „Ob aus Rache, Liebe, Eifersucht, Neid oder Machtgier, die Motive für Mord lassen
    sich fast immer auf sehr einfache Urinstinkte zurückführen“, heißt es in dem 2009 veröffentlichten Bericht des Österreichischen Bundesministeriums für Inneres zum Thema „Polizeiarbeit bei Mord“. Die Gründe, die Menschen zu Beziehungsmördern werden lassen, seien vielschichtig, steht darin außerdem: „Die Täter wollen sich vorzeitig das Erbe sichern, der Ehemann stört die neue Beziehung der Frau, die Partnerin strebt die Trennung an oder die Schwiegermutter meckert zu viel. Verzweiflung und das Unvermögen, mit der Situation zu Recht zu kommen, sind zumeist Auslöser dieser Taten. Zwischenmenschliche Probleme können Beziehungsmörder nur auf eine Art lösen: indem sie töten. Ein Großteil der Täter-Opfer-Paare war verheiratet. Ein erheblicher Teil lebte in Trennung oder Scheidung, oft aber immer noch in der gemeinsamen Wohnung.“ Übrigens sind (ebenfalls laut diesem Bericht) Messer bei Beziehungsmorden die am häufigsten verwendeten Tatwaffen.

    (mehr …)

  • Beschwerdemail an Heute und den Presserat

    Per Mail, 7.12., 11:37 Uhr:

    Liebe Heute-Redaktion, lieber Chefredakteur Nusser!
    Liebe Damen und Herren vom Presserat!
    Oft schon muss man bei Ihrer Zeitung beide Augen zudrücken, um nicht täglich Beschwerde-Emails zu einzelnen Berichten zu verfassen. Heute(!) aber reicht es mir. In dem Artikel über den unfassbaren Mord an einer Mutter schreiben die beiden Redakteure Jörg Michner und Wolfgang Höllrigl einfach Unfassbares und Beleidigendes über eine Religion, die zu Recht als solche anerkannt ist. Diese Religion hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Mord, der scheinbar durch Eifersucht motiviert war, zu tun. Sie spielen damit genau jenen Menschen in die Hände, die den Islam per se für eine gefährliche Religion halten. Und das offenbar, um die Verkaufszahlen Leserzahlen (geändert: Heute ist selbstverständlich keine Verkaufs-, sondern eine Gratiszeitung, da waren die Finger wohl schneller als der Kopf ;)) in die Höhe zu treiben…? Sätze wie „In Ländern, wo das Gesäß beim Beten höher ist als der Kopf. Partnerinnen betrachten sie als Besitz…“ sind verallgemeinernd, herabwürdigend und gehören nicht in ein Medium, dass sich selbst Zeitung nennt. Mord (aus Eifersucht oder warum auch immer) ist eine schreckliche Sache, darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Unser aller Mitgefühl gehört den Kindern, der Mann gehört dafür bestraft – keine Frage. Echte(!) Journalisten sollten allerdings in der Lage sein, Tatsachenberichte abzuliefern – und nicht religiöse Vorurteile weiter zu schüren.

    (mehr …)

  • Schluss mit der Prüderie!

    Sie sehen nackte Menschen? Das liegt durchaus im Bereich des Möglichen. Im Fernsehen, im Kino, auf Plakaten, in FKK- und Sauna-Bereichen, auch Pornografie ist längst nicht mehr etwas, das man nur heimlich unterm Ladentisch erwirbt – lauter Nackte also, wohin Sie schauen. Eigentlich also nichts mehr, womit man heutzutage provozieren könnte. Dachte ich zumindest. Bis auch mich vor wenigen Tagen die große Welle der Erregung… verzeihen Sie, Aufregung, erreichte. Stein des Anstoßes: Ein Plakat des Leopold Museum in Wien. Es wirbt unter anderem mit einer Abbildung mehrerer nackter Fußballspieler für die Ausstellung „nackte männer“. Und ähnlichen Sujets.

    (mehr …)

  • Karma

    Manche Geschichten kann man nicht erfinden. Sie passieren einfach. Ganz ohne Drehbuch. Und im Gegensatz zu Film und Fernsehen haben diese leider nicht immer ein Happy End – auch wenn alles richtig gemacht wurde.

    Dieses junge Paar lebt erst seit einigen Monaten zusammen. Der ewig brüllende Nachbar hat ihre Beziehung von Anfang an auf eine harte Probe gestellt. Ständig Klopfgeräusche aus der Wohnung unter ihnen. Brüllorgien („A Ruh‘ is!“, „Ich ruf‘ die Polizei!“). Immer wieder Sturmläuten mit anschließenden (halb-)cholerischen Ausbrüchen. Was die beiden gemacht haben? Gelebt. In der Wohnung herumgegangen. Ganz normal, wie jeder das eben so tut. In der Küche am Herd gestanden und gekocht. Eine Einweihungsparty hat bis heute nicht stattgefunden – aus Sorge, den Nachbarn unnötigerweise noch mehr zu provozieren. Provokation durch Leben – so weit war es also schon gekommen. Irgendwann haben die Freunde aufgehört, danach zu fragen.

    Schicksalhafter Tag

    Dann dieser eine Tag. Frühmorgens, lange vor Sonnenaufgang. An Stelle von Sonnenstrahlen wird das Paar durch laute Schreigeräusche geweckt. Hilfeschreie. Sie kommen aus der Wohnung darunter. Als sie hinunterlaufen und an der Tür klingeln, macht die Frau auf. Ihr Mann liegt wohl ohne Bewusstsein am Boden. Vielleicht das Herz, könnte man vermuten. K. übernimmt sofort die Reanimation, M. weist währenddessen die Rettung ein. Alles Menschenmögliche wird getan, um den Nachbarn zu retten.

    Abends kommt K. von der Arbeit nachhause. Trotz aller Quereleien der letzten Monate: Sie will wissen, wie es dem Nachbarn geht. Klingelt an seiner Tür. Die Frau öffnet ihr. Sagt, er hätte es nicht überlebt. Leider.

    Man weiß nie, wer da ist

    Ich will nicht unbedingt von Karma sprechen, niemand hätte sich gewünscht, dass es so kommt. Wirklich niemand. Ein Menschenleben ist zu Ende, obwohl dem Mann geholfen wurde. Wir alle kannten ihn nur als jemanden, der anderen das Leben schwer gemacht hat. Ich selbst habe dem jungen Paar mehrmals geraten, sich an die Hausverwaltung zu wenden. Eine Art Mediation einzuschalten. Irgendwas. Wenn man selbst in seinen eigenen Wänden nicht mehr in Harmonie leben kann, läuft doch irgendetwas gewaltig falsch… Dass der Nachbar vermutlich nicht einmal mehr mitbekommen hat, WER ihm in dieser Situation geholfen hat, ist auch schade. In meiner Fantasie hatte ich tatsächlich die Vorstellung, er käme nach langem Krankenhaus- und Reha-Aufenthalt wieder nachhause und wäre plötzlich der beste (weil dankbarste) Nachbar, den man sich vorstellen kann. Vielleicht sogar mit gegenseitigen Einladungen zu Kaffee und Kuchen. Oder Fußballschauen mit Bier und Chips. Naja.

    Auf die beiden bin ich jedenfalls sehr stolz. Nicht jeder hätte so reagiert wie sie. Und das ganz unabhängig vom persönlichen Verhältnis zwischen den beiden Parteien. Solche Nachbarn kann man sich eigentlich nur wünschen, nicht wahr? Querulanten dieser Welt (auch Ihnen, meinem Nachbarn, der wieder brüllt, was das Zeug hät, während ich diese Zeilen schreibe), euch sei Folgendes gesagt: Ihr wisst nie – wirklich niemals! -, wer eines Tages für euch da sein wird, wenn es euch schlecht geht. Es könnte genau der Mensch sein, den ihr euch einst zum Feind gemacht habt.

  • Der feine Unterschied im Kundenservice

    Ein Abendessen mit Freundinnen zu organisieren ist ja an sich keine große Sache. Aber natürlich soll es etwas Besonderes sein, wenn die Damen schon aus ganz Wien eigens in mein Grätzel anreisen, um mit mir zu speisen. Lange habe ich zwischen zwei praktisch nebeneinander gelegenen Lokalen hin- und herüberlegt – und mich letztlich für das komplett falsche entschieden.

    Das eine Restaurant (falsche Wahl) …

    liegt malerisch an der Neuen Donau, ist eher höherpreisig, aber meiner Erfahrung nach mit einer sehr guten Küche (und auch nicht allzu kleinen Portionen, dachte ich), schönem Ambiente usw. – über die Preise und über den nicht immer hervorragenden Service kann man da auch mal hinwegsehen. Dachte ich.

    Die bessere Wahl …

    …, das Nachbarlokal, zeigt sich immer noch sehr malerisch, verfügt aber über einen weniger schönen Ausblick. Nichtsdestotrotz bietet das Lokal tolles Essen, große Portionen (von denen man auch satt wird), eine nette Bedienung (zuvorkommend, organisiert, freundlich und humorvoll – können auch sprechen, ohne zu nuscheln ;)), nur leider ist das Ambiente von Außen wie von Innen leider um Welten weniger ansprechend als im Nachbarlokal. Das verblendet. Wobei: Ein paar neue Speisekarten, ein paar weniger Spinnen im Schanigarten, ein neuer Anstrich – und schön müssten sie wahrscheinlich anbauen ob des Andrangs.

    Falscher Film

    Entgegen meiner Gewohnheit habe ich mich also nach langem Hin und Her für die Optik und gegen die „inneren Werte“ entschieden. Man muss ja etwas bieten können… Einen Tisch zu reservieren war nicht schwer, ihn zu finden dagegen sehr. Der Herr Restaurantleiter schickte mich zuerst zu einem völlig falschen Tisch am anderen Ende des Lokals. Da stand ich nun, ich armer Thor, und war so tischlos wie zuvor. Glücklicherweise war ich die Erste. Also Suche aufgegeben, Restaurantleiter erneut gefragt und anstatt einer freundlichen Antwort oder gar einem „Entschuldigung, aber…“ zu hören bekommen, dass da halt offenbar eine Namensgleichheit herrsche (ja klar, mein Name ist auch sooo weit verbreitet, naja…).

    Tisch gefunden, Mädels eingetroffen, Essen bestellt. Geschmeckt hat es allen, satt wurde aber so gut wie niemand – mir selbst grauste es nach der Hälfte. Auf die gegrillten Calamari hatte ich mich seit Tagen gefreut, dass mir ein vermeintliches Plastikteil im Essen den Appetit verderben könnte, daran hätte ich im Leben nicht gedacht. Und es war dann doch kein Plastikteil, sondern eine Art Gräte, die allerdings nicht mitserviert werden sollte. Zitat Restaurantleiter: „Wir können ja nicht in jedes einzelne Stück reinschauen, das kommt halt vor, aber eh nur in einem von tausend Fällen.“ Aja, danke für die Info, in meiner Portion hatte ich gleich zwei davon, ich Glückskind. Vielleicht kann mir auch ein (Hobby-)Koch erklären, weshalb die diese Tintenfischstücke nicht einfach in der Hälfte durchschneiden, bevor sie sie grillen – dann könnte ja auch kein komisches „Plastikteilchen“ drin bleiben…? Aber ich habe ja keine Ahnung.

    G. bestellte dann noch ein vermeintliches Mango-Joghurt, das mehr aus Wasser als aus sonst irgendetwas bestand. „Das gehört so, das weiß man“, so die sinngemäße Aussage des inzwischen genervten Servicechefs. „Aha, na Sie können das wieder mitnehmen, mir schmeckt das nicht“, so meine normalerweise wenig zimperliche Freundin G. Immerhin musste sie es am Ende nicht bezahlen – ebenso wenig wie D. ihren Aperolspritzer, der den Weg zu ihr nie geschafft hatte. Vielleicht hatte die Servicekraft sie auch nicht verstanden, da D. das Nuscheln und leise Reden nicht so drauf hatte wie sie selbst. Nichts gegen Aushilfen, Gastro-Schüler etc., aber fast ausschließlich mit ihnen kann man keinen Top-Service bieten. Mehr vorzugeben, als man ist – das ist nicht meines!

    Ach ja, endgültig reichte es uns dann übrigens, nachdem die Sonne ihre letzten Strahlen gegen unsere Getränkegläser warf. Da wurde nämlich plötzlich sichtbar, was sinnbildlich für den ganzen Abend stand: Der Geschirrspüler a) funktionierte nicht, b) funktionierte nicht richtig, c) wurde nicht verwendet. War aber egal, weil mich das Lokal sowieso nicht mehr sehen wird.

    Lokalwechsel

    Der spontane Mädelsbeschluss „Geh‘ ma einfach in das andere Lokal und trink‘ ma dort noch was“ wurde einstimmig angenommen – und sieh‘ an: Im direkten Vergleich fühlten wir uns auf der Stelle wie zuhause. Der Chef persönlich kam sofort freundlich auf uns zu, besorgte uns trotz Hochbetriebs einen Tisch, wir wurden sofort bedient, die Gläser waren blitzsauber (!!) und das Soda Zitron (im angeblichen Top-Lokal übrigens mit Pseudozitrone aus dem Packerl) belastete das Geldbörserl gleich mal um einen ganzen Euro weniger.

    Am Ende gingen wir alle beschwingt und glücklich nachhause – es war doch noch ein schöner Abend geworden.

    Fehler dürfen passieren

    Versteht mich nicht falsch, Fehler können passieren. Aber es kommt darauf an, wie man auf sie reagiert. Das unterscheidet guten Kundenservice letztlich von schlechtem. Und wie wir alle wissen: Kunden zu halten ist wesentlich einfacher und günstiger, als neue Kunden zu gewinnen. Abgesehen davon, dass ein Gast tatsächlich als König behandelt werden sollte, wenn er sich entsprechend (normal) verhält: Wer gar nicht so wenig für das „bisserl mehr“ bezahlt, darf das „bisserl mehr“ wohl auch einfordern – und nicht stattdessen noch weniger und ein paar blöde Antworten und Unfreundlichkeiten bekommen.

    Dass das dort aber so üblich ist, hätte ich mir denken können. Spätestens, nachdem wir einige Wochen zuvor nach einer ziemlich saftigen Rechnung (ich sagte ja: gute Kunden) um 23.45 Uhr noch eine Flasche Wein bestellen durften, bevor wir um 00.02 Uhr (um 00.00 Uhr ist offenbar sehr pünktlich Sperrstunde) extrem unhöflich und samt der natürlich noch nicht geleerten Flasche auf die Straße gesetzt wurden. Ganz nach dem Motto: „Zahlen ja, austrinken nein.“

    Fürs nächste Mal gilt wieder: „innere Werte“ statt Oberflächlichkeiten!

  • Professionell bloggen: Tipps

    Das interessanteste und schönste Blog nützt nichts, wenn es keiner liest. Auf der Seite incomediary.com wird im Artikel How to Write a Legendary Blog Post (von Nicholas Tart ) ziemlich gut beschrieben, wie ihr euren Traffic, also die Anzahl der Leser, erhöhen könnt. Ich fasse kurz zusammen, wie ihr mit ein paar einfachen Kniffen dafür Sorge tragen könnt, dass mehr Menschen euer Blog finden und auch lesen. Gespickt mit ein paar eigenen Gedanken, als Journalistin/Redakteurin und Bloggerin spreche ich immerhin auch aus der Praxis. 😉

    Bebildert habe ich diesen Artikel mit Beispielen aus dem Überlebensguide für Froschköniginnen von meinem privaten Blog froschkoeniginnen.net – ein meiner Meinung nach gutes Beispiel, das damals auch ziemlich viel Traffic erzeugt hat.

    Knackige Headline

    Haltet die Headline/Überschrift möglichst einfach, aber verseht sie mit wesentlichen Schlagworten und starken Ausdrücken. Die Headline muss „knallen“, denn sie ist das erste, das dem User in einer Suchmaschine oder Ähnlichem ins Auge sticht.

    Beispiel für eine Headline / froschkoeniginnen.net

    .

    Ansprechende Bilder

    Der beste Text wirkt im Web nicht ohne ein Foto, das die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zieht. Also eines, das nicht nur spricht, sondern auch anspricht! Ein gutes Bild erzeugt auf den ersten Blick Emotionen beim Betrachter. Besonders gut wirken zum Beispiel warme Farben und Motive wie Tiere, Kinder,… („Kindchenschema“). Aber achtet auch darauf, dass das gewählte Bildmaterial zu eurem Text passt, es soll keinesfalls davon ablenken, das wäre wiederum kontraproduktiv.

    Beispiel für die Bebilderung / froschkoeniginnen.net

     

    Wenn ihr nicht selbst fotografiert, findet ihr gute, kostenlose Fotos zum Beispiel in folgenden Bilddatenbanken: compfight.com und flickr.com (jeweils unter „Creative Commons“, ihr dürft natürlich nicht wahllos irgendwelche Bilder verwenden, nur wenn der User diese explizit kostenlos zur Verfügung stellt; achtet auch immer auf das Copyright, manchmal reicht die Namensnennung, manchmal müsst ihr trotzdem die Erlaubnis einholen, manche Fotos dürfen nicht nachbearbeitet werden, usw.), pixelio.de (Credit angeben und die Seite verlinken), pixmac.com (Schlagwort eingeben und rechts darunter den Menüpunkt „Free“ auswählen), morguefile.com („Free Photos“ auswählen und hier nach Begriffen suchen), photl.com (in Webauflösung sind die meisten Bilder gratis) oder stock.xchng (Achtet auch hier immer auf das jeweilige Copyright, ihr findet es immer rechts unter dem Foto, „View image license“).

    Nicht kostenfrei, aber im Vergleich zu anderen kostenpflichtigen Bildagenturen noch relativ günstig ist fotolia.de, hier findet ihr großteils sehr professionelle Fotos zu allen möglichen Themen.
    .

    Spannende Einleitung

    Oft entscheidet der User bereits nach dem ersten Satz, ob er weiter liest oder nicht. Schreibt eine möglichst spannende, knackige Einleitung, die potenzieller Leser in euer Thema hinein zieht: zum Beispiel mit einem echten Aufhänger, einer Frage, einem Versprechen oder indem ihr eine Verbindung vom Leser zu euch herstellt.

    Beispiel für eine Einleitung / froschkoeniginnen.net

    .

    Authentischer Schreibstil

    Seid authentisch in allem, was ihr schreibt, vermeidet komplizierte Worte und zu lange Sätze. Arbeitet mit Beispielen, Metaphern – und erzählt (gute) Geschichten! Letzteres ist für mich fast das wichtigste Qualitätskriterium eines Blogs (ebenso wie natürlich bei Zeitungsartikeln, Büchern,…). Nur wer seinen Lesern regelmäßig gute Inhalte/Geschichten liefert, wird dauerhaft Erfolg haben.

    Beispiel für einen authentischen Text / froschkoeniginnen.net

    .

    Gute Zwischentitel

    Fasst das, was ihr in den einzelnen (oder mehreren) Absätzen schreibt, immer in Zwischenüberschriften zusammen. Auch hier gilt wieder: Diese sollen möglichst knackig sein und bestenfalls gute/wesentliche Schlagworte enthalten. Manch einer wird nämlich über Google, Yahoo, andere Blogs usw. auf einen eurer Blogposts weitergeleitet werden und erst einmal überfliegen, worum es geht. Dabei stechen ihm als erstes die Headline, vielleicht der erste Satz oder die paar ersten Sätze, das Foto und eben auch die Zwischentitel ins Auge. Sprechen diese den potenziellen Leser nicht an, verliert ihr ihn sogleich wieder – und wahrscheinlich kommt er nie wieder.

    Beispiel für einen Zwischentitel / froschkoeniginnen.net

    .

    Und dann gibt es natürlich noch vieles mehr, zum Beispiel professionelles SEO (Suchmaschinen Optimierung). Aber das ist eine andere Geschichte… 😉

    Mit ein paar einfachen Tipps zum Blogger-Überflieger werden!

    .

  • (Gold-)Häschen in der Grube

    Sollte mein Osterhase dieses Jahr mit Lindt-Schokolade vor meine Tür hoppeln, ziehe ich ihm die Löffel lang. Das gilt natürlich nicht nur für den wohlgeformten Goldhasen des Schweizer Süßwarenherstellers, sondern zu meinem Leidwesen auch für Produkte wie Schokoschirmchen, Lindorkugeln usw. Aber ich scheine nicht die einzige zu sein, die Lindt & Sprüngli nach ihrer Vernichtung des Hauswirth-Hasens bestreikt – oder hatte es Lindt in früheren Jahren auch notwendig, seine Schokolade ein paar Tage vor Ostern zu Dumpingpreisen unter uns Österreicher zu bringen? (Ich weiß es wirklich nicht, daher ehrlich gemeinte Frage.)

    Man könnte glatt meinen, der Hasenkrieg hätte tatsächlich Spuren bei den Konsumenten hinterlassen. Und wisst ihr was: Ich hoffe es sehr! Zwar bin ich nicht gerade als glühende Patriotin bekannt, aber im Kampf David gegen Goliath habe ich noch immer im „Team David“ Platz genommen und leidenschaftlich angefeuert.

    Hat Lindt das notwendig?

    Seit 2004 dauerte der Streit zwischen dem Schweizer Konzern Lindt & Sprüngli und dem österreichischen Produzenten Hauswirth bereits an. Um rechtzeitig vor dem Osterfest 2012 durch den Obersten Gerichtshof (OGH) mit einem endgültigen Verbot des Hauswirth-Häschens beendet zu werden. Bereits im Dezember 2011 hatte das Wiener Oberlandesgericht (OLG) entschieden, dass das österreichische Unternehmen seine Produktion einzustellen habe. Die ganze juristische Geschichte ist übrigens hier nachzulesen, Hauswirth hat auf seiner Website folgendermaßen auf das Urteil in letzter Instanz reagiert:

    Fakt ist: Den Hauswirth-Hasen gab es seit 1962 auf dem österreichischen Markt. Der von Lindt & Sprüngli dagegen wird hierzulande erst seit 1994 vertrieben (in Deutschland und der Schweiz seit 1952). Im Jahr 2000 ließen die Schweizer ihren Goldhasen als EU-weit gültige Gemeinschaftsmarke eintragen. Während andere Mitbewerber ihre Formen daraufhin änderten, blieb Hauswirth dabei und kämpfte um den Erhalt seines Produkts.

    Hat die „Schweizer Maître Chocolatier“ es tatsächlich notwendig, ihre Konkurrenz auf diese Weise zu bekriegen? Was bedeutet das für das Image von Lindt? Und warum macht man es damit kritischen Konsumenten wie wir so verdammt schwer, jemals wieder den Geschmack von Schokoschirmchen auf der Zunge zu verspüren?

    Fair schmeckt mir besser

    Mich hat Lindt als Kundin verloren. Sie werden damit leben können, so lange ich zu den wenigen zähle, für die deren Verhalten ernsthafte Konsequenzen hat. Nicht so leicht werden sie damit leben können, wenn wir Konsumenten uns endlich unserer Macht bewusst werden. Noch sind die Schweizer Goliath. Und ich bin ein David von vielen. Gemeinsam könnten wir Goliath allerdings schlagen.

    Und damit leben können wir obendrein: Immerhin gibt es auch noch Hauswirth, Manner, Milka, Heindl, Ritter Sport, Alnatura,… und vor allem die leckeren und fair gehandelten Produkte von Zotter und EZA. Mit gutem Gewissen genossen, schmeckt mir Schokolade übrigens ohnehin am besten!

    .

  • Ich brauch das!

    (Mädchenstimme an)

    Ich brauch das! Kreisch!

    .
    (Mädchenstimme aus)
    .

    Das hier für den perfekten Start in den Arbeitstag:

    Ready, steady, Frühstücksei!

    Gibt’s übrigens um EUR 9,95 bei WMF.

    .

    Und das brauche ich dann für den gemütlichen Ausklang am Abend. Uuuuuunbedingt! 🙂

    Twitter zum Einschlafen

    Der hier scheint übrigens der einzige dieser sozial vernetzten Polster zu sein, der auf www.geeky-gadgets.com noch zu haben sein könnte. Das Facebook-Logo zum Kuscheln gibt’s zum Beispiel angeblich nur in den USA und in Kanada, andere sind schon ausverkauft. Notfalls setze ich mich nach fast 20 Jahren eben wieder mal an eine Nähmaschine… Mama wirds mir schon beibringen. 😉 Gut, dass es alle Motive als Vorlage unter sweetydesign.com zu sehen gibt.

    Warum eigentlich? Ich mag Social Media einfach sehr gern. Bin schon des Öfteren mit dem iPhone in der Hand eingeschlafen, weil ich noch rasch was twittern, teilen, liken, bloggen, etc. wollte. Twitter mag ich am liebsten. Armin Wolf übrigens auch. Deswegen hat er dem Magazin The Gap auch ein ausführliches Interview dazu gegeben. Lesenswert!

    .